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Materialien | Tourismusrichtlinien

Cima Urtisiel, Monfalconi di Montanaia. Cascata di Nuvole Forschungsarbeiten
8 December 2014

In Hinblick auf das 2016 durch die IUCN durchzuführende offizielle Begutachtungsverfahren wird von der UNESCO neben anderen Auflagen auch die Erstellung eines Strategieplanes für den nachhaltigen Tourismus verlangt; der nachhaltige Tourismus ist ein wichtiger Mosaikstein der Gesamt-Management-Strategie der UNESCO-Welterbestätte.

Das Netzwerk Sozioökonomische Entwicklung und nachhaltiger Tourismus hat dem Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen den Auftrag erteilt, eine solche Studie über die Situation des Tourismus in den UNESCO Dolomiten zu erstellen.

Der erste Teil der Studie behandelt die momentane Situation, beleuchtet verschiedene kritische Aspekte, die sich bedrohlich auf die Unversehrtheit der Welterbestätte auswirken könnten, und weist auf verschiedene, noch auszubauende touristische Potenziale hin. Neben allgemeinen Richtlinien, die für das gesamte Dolomiten-Welterbe angewendet werden sollten, werden auch für jedes der neun Systeme spezifische Empfehlungen für ein nachhaltiges Tourismusmanagement erarbeitet.

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Im Verlauf der zweiten Phase der Studie wurden von der EURAC im Sommer 2013 in allen neun Systemen über 6000 von Besuchern ausgefüllte Fragebögen eingesammelt und ausgewertet. Die Besucher wurden über ihre Person, die Art ihres Aufenthaltes, die in der Welterbestätte genutzten Fortbewegungsmittel und zurückgelegten Strecken, aber auch über ihren Wissensstand und ihre Meinung zu den angebotenen Dienstleistungen befragt. Das EURAC hat das Verhalten der Touristen anschließend nach Kern- und Randzonen in den einzelnen Systemen aufgeschlüsselt. Durch die Studie wurden schließlich auch die Erwartungen und Empfindungen der lokalen Fremdenverkehrsunternehmer und der einheimischen Bevölkerung in Hinblick auf die Aufnahme der Dolomiten in die Liste der Welterbestätten erhoben.

Die Interviewer stellten sich an denselben Zugängen zur Welterbestätte wie in der vorherigen Befragung auf und so konnte auch erhoben werden, wie zugänglich das Gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist. Die Auswertung der Fragebögen ergab, dass die Verbesserung der Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln wünschenswert wäre. Auch in diesem Fall hat man sich das Ziel gesetzt, allgemeine Probleme und Herausforderungen, die die Zugänglichkeit der gesamten Dolomitenregion betreffen, zu ermitteln und gemeinsam anzugehen.

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Foto von: Marco Milani. Cima Urtisiel, Monfalconi

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