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Gründungsmitglieder

Funktionelle Netzwerke | Netzwerk Entwicklung, nachhaltiger Tourismus und Mobilität

 

“Handle so, dass die Wirkungen deiner Handlung verträglich sind mit der Permanenz echten menschlichen Lebens auf Erden”
Hans Jonas

Selten fällt, wer aufrecht geht
Leonardo da Vinci

 

carnia

 

Nachhaltigkeit ist die Grundlage für jeglichen Eingriff im UNESCO-Welterbes Dolomiten. Die Dolomiten sollten ein Freiluftlabor und gleichzeitig ein Modell für die Entwicklung neuer nachhaltiger Konzepte in den Bereichen Mobilität, Tourismus, Wirtschaft und Forschung, kurzgesagt, ein Modell für nachhaltige Entwicklung werden.
Jedoch was bedeutet nachhaltige Entwicklung in den Dolomiten? Nachhaltige Entwicklung ist kein Slogan, sondern sollte in konkrete Aktionen umgesetzt werden, die in der Gegenwart zum Nutzen zukünftiger Generationen durchgeführt werden. Nachhaltigkeit sollte sich immer auf soziale und wirtschaftliche Aspekte beziehen und kann nur mit aktiver Unterstützung der Bevölkerung in die Realität umgesetzt werden. Seit jeher wurden die Dolomiten von ihren Bewohnern und allen möglichen Völkerschaften durchquert, da sie aufgrund ihrer besonderen Geländemorphologie leicht zugänglich und begehbar sind. Seit Beginn der Suche nach möglichen Transitrouten ergaben sich positive und negative Aspekte. Warenverkehr, Touristentransfer auf den Straßen, Autowettrennen und Sternfahrten, der immer stärker zunehmende Motorradverkehr, aber auch die Alltagsmobilität der Einheimischen tragen zu einem immer höheren Verkehrsaufkommen in den Dolomitentälern bei. Neben der Luftqualität nehmen aufgrund der akustischen Belästigung auch die Ruhe (akustische Verschmutzung) und die Sicherheit für Mensch und Tier ab.

Dolomiti Project

Im Netzwerk arbeiten Fachleute aller Provinzen und Regionen, die in diesem Sektor über Kompetenzen verfügen; die Koordinierung obliegt dem Amt für Naturparke der Provinz Bozen.

Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe treffen sich regelmäßig, um – immer im Einklang mit den Richtlinien der Stiftung – gemeinsame Maßnahmen zur Verwaltung des Welterbes abzusprechen und um über diese abzustimmen, Sachmaterialien über das Welterbe zu erstellen, um Gedanken und Meinungen auszutauschen, um Vorschläge für Projekte zu begutachten und um neue Initiativen vorzuschlagen.

Das Netzwerk arbeitet an einem Projekt zur Erstellung eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts für den Tourismus in den Dolomiten.

Das Netzwerk hat dem Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen den Auftrag erteilt, eine Studie über die qualitativen und quantitativen Dimensionen des Tourismus in den UNESCO Dolomiten auszuarbeiten und eine Umfrage über die Erwartungen und Erfahrungen der Touristen und der lokalen Fremdenverkehrsunternehmer in den Dolomiten durchzuführen. Ziel der Studie ist die Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie für den nachhaltigen Tourismus, die von den Verwaltern aller Systeme des UNESCO-Gutes unterstützt wird.

Das Netzwerk hat außerdem dem Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen den Auftrag erteilt, eine Studie über den Verkehr und seine Auswirkungen auf die wichtigsten Dolomitenpässe zu erstellen. Ziel der Studie ist die Bereitstellung wichtiger Daten über den Verkehr, die den zuständigen Ämtern die Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie zur Regelung des Verkehrs auf den wichtigsten Dolomitenpässen ermöglichen.

 

Strada passo Giau e Lastói

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