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Gründungsmitglieder

Funktionelle Netzwerke | Förderung des nachhaltigen Tourismus

 

“Also, mach die Leinen los, verlasse den sichern Hafen.
Fang den Wind in deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke”
Mark Twain                       

“Und wieder standen unsere Koffer auf dem Gehweg; wir hatten noch einen langen Weg vor uns.          
Uns sollte es recht sein, denn der Weg ist das Leben”
Jack Kerouac     

 

montagna estate               

Nicht alle Tourismusarten sind für das UNESCO-Welterbe Dolomiten geeignet. In einigen Fällen können aus den Touristenströmen wahrhaftige Tsunamis werden. Daher muss ein auf die Dolomiten zugeschnittener Tourismus ausgearbeitet werden, der rücksichtsvoll mit dem Welterbe umgeht, damit es auch für die künftigen Generationen erhalten bleibt. Somit wird es notwendig werden, das bisherige Tourismuskonzept in einigen Punkten zu verändern und durch neue Ansätze den veränderten Gegebenheiten anzupassen. Kurz gesagt, es braucht eine neue Art des Tourismus, die einerseits die Empfindlichkeit der Naturlandschaft und die natürlichen Gleichgewichte, andererseits aber auch die Bedürfnisse der Bevölkerung berücksichtigt. Mit den Dolomiten vereinbar ist der nachhaltige oder sanfte Tourismus, dessen Richtlinien jedoch nicht nur für die Touristen, sondern auch für Tourismusunternehmer und für die Bevölkerung richtungsweisend sein sollten. Der nachhaltige Tourismus respektiert die lokalen Gegebenheiten am ehesten und bietet der Bevölkerung den besten Kompromiss zwischen Erhaltung ihrer Heimat und lebenswichtigem Einkommen.

Dolomiti Project

Im Netzwerk arbeiten Fachleute aller Provinzen und Regionen, die in diesem Sektor über Kompetenzen verfügen; die Koordinierung obliegt dem Amt für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung der Provinz Belluno.

Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe treffen sich regelmäßig, um – immer im Einklang mit den Richtlinien der Stiftung – gemeinsame Maßnahmen zur Verwaltung des Welterbes abzusprechen und um über diese abzustimmen, Sachmaterialien über das Welterbe zu erstellen, um Gedanken und Meinungen auszutauschen, um Vorschläge für Projekte zu begutachten und um neue Initiativen vorzuschlagen.

Die von den verschiedenen Netzwerken erarbeiteten Themenkomplexe erfordern die Ausarbeitung unterschiedlicher Methoden und bedürfen unterschiedlich langer Entwicklungszeiten; in einigen Fällen mussten mehrere Jahre für die Forschungsarbeit eingeplant werden, um die geplanten Maßnahmen in Angriff nehmen zu können. In anderen Fällen konnten die Netzwerke sofort ihre Arbeit aufnehmen.

Das Netzwerk für die Förderung des nachhaltigen Tourismus hat eine Vorstudie zur Ausarbeitung der Richtlinien für die Förderung des nachhaltigen Tourismus im Dolomitengebiet in Auftrag gegeben; obwohl die neun Systeme vor allem in Hinblick auf verwaltungspolitische und wirtschaftliche Aspekte viele Unterschiede aufweisen, werden sie jedoch von der UNESCO als zusammenhängendes Gut angesehen und bedürfen deshalb auch eines gemeinsamen Konzeptes für den nachhaltigen Tourismus. Mit der Ausarbeitung der Vorstudie wurde das CISET, das Studienzentrum für Tourismuswirtschaft der Universität Venedig beauftragt.

 

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