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Aktivitäten | UNESCO-Infostellen in den Dolomiten: die Studie

3.2.2 World Heritage
1 January 2015

Eine der wichtigsten Aufgaben der UNESCO-Stiftung Dolomiten ist die Erhöhung des Wissensstandes über die Dolomiten und deren Aufwertung. Um diese beiden Anliegen zu verwirklichen, bedient man sich zahlreicher wissenschaftlicher und informationstechnischer Methoden; eine davon sind Schautafeln entlang der Wanderwege, an besonders sehenswerten Stellen und in unmittelbarer Nähe von Naturdenkmälern. Schautafeln besitzen einen hohen kommunikativen Wert.

Deshalb wurde die Gesellschaft Dolomiti Project – geologia, geodiversità, geoturismo über die Netzwerke Geologie und Schutzgebiete mit der Erstellung einer Vorstudie für die Einrichtung von Infostellen des UNESCO-Weltnaturerbes in Hot-Spot-Arealen der Dolomiten beauftragt.

Die Studie “Umsetzung der prioritären Richtlinien der strategischen Managementplanung des UNESCO-Gutes Dolomiti – Dolomiten – Dolomites – Dolomitis” wurde vom italienischen Ministerium für Kulturgüter und Tourismus finanziert.

Die Hot-Spot-Areale wurden schon ausgewählt: abwechslungsreiche Panoramawege, Panoramaplattformen und Aussichtspunkte, die einen Ausblick auf jene geologischen Strukturen und landschaftlichen Schönheiten ermöglichen, die für die Aufnahme der Dolomiten in die Welterbeliste ausschlaggebend waren.

15 Panoramawege wurden vorgeschlagen, deren Merkmale den Auswahlkriterien des Projekts entsprechen, und die entweder auf Streckenabschnitten schon ausgewiesener Wanderrouten wie den Höhenwegen oder der Via Alpina oder auf schon seit jeher existierenden anderen Pfaden verlaufen; hinzu kommen 31 Aussichtsplattformen und 72 Aussichtspunkte auf den Wegen, die mehr oder weniger gleichmäßig auf alle neun Systeme verteilt wurden.

Bei der Auswahl der Hot-Spots wurde einerseits auf die verwaltungs- und tourismusgeographische Verteilung, andererseits jedoch auch auf deren Repräsentativität für das Weltnaturerbegut geachtet: “…alle wichtigsten Erhebungen, die den Kriterien der UNESCO-Dolomiten entsprechen, jene, die für ein System repräsentativ sind, aber auch jene, die für mehr als ein System stehen, müssen im Hot-Spot-Netzwerk unter einem seriellen Gesichtspunkt vertreten sein”.

Für jede der drei Hot-Spot-Typologien wurde eine eigene graphische Aufmachung und stilistische Form vorgeschlagen, um die besonderen Merkmale der UNESCO-Dolomiten auf beste Weise hervorzuheben.

Informationspanele, Schrifttafeln, feste Orientierungshilfen: im Verlauf der Studie wurde ermittelt, welcher Informationsträger sich für jede Hot-Spot-Typologie am besten eignet.

Zum Projekt gehört auch die Einrichtung einer Datenbank für Kommunikationsmaterialien: eine Sammlung von Texten, Bilden, Filmen, Software, zu denen ausgewählte Institutionen (Besucherzentren der Natur- und Nationalparke, Museen, Fremdenverkehrsverbände, …) Zugang haben; ihnen wird die Möglichkeit geboten, die Datenbank zu übernehmen, um bei Bedarf die darin enthaltenen Inhalte zu Rate zu ziehen oder für die Verfassung eigener Materialien zu verwenden.

Die Betreiber der Studie haben die Hot-Spots ermittelt und Vorschläge für die Ausarbeitung der Informationsmaterialien unterbreitet; die Verwirklichung dieses “Netzwerks von Beobachtungspunkten” des UNESCO-Weltnaturerbes ist nun Aufgabe der lokalen Behörden, die für die Verwaltung der fünf betroffenen Territorien verantwortlich sind.

 

Foto von: Amt für Naturparke, Autonome Provinz Bozen – Südtirol. Der Peitlerkofel

 

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