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Neuigkeiten | Auszeichnungen der Dolomiten UNESCO für Righetto und Cittadella

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30 October 2019

Im September hat in Pordenone die jüngste Ausgabe des Literaturfestivals „Pordenonelegge – Festa del libro con gli autori“ stattgefunden. In diesem Rahmen wurde auch der Sonderpreis der Dolomiten UNESCO an jene Autoren verliehen, die in ihren Werken nicht nur von den Dolomiten erzählen, sondern ganz allgemein von den Werten, die zur UNESCO-Anerkennung geführt haben. Der Preis ging in diesem Jahr an Matteo Righetto. In Tolmezzo fand im Oktober die Veranstaltung „Leggimontagna“ statt, anlässlich welcher die Stiftung den Sonderpreis Dolomiten UNESCO an Alex Cittadella für sein Werk „Breve storia delle Alpi tra clima e meteorologia“ (Herausgeber Club Alpino Italiano / Franco Angeli) verliehen hat.

Righetto‘s Berge

Righetto verbringt sein Leben zwischen Padua und Colle Santa Lucia (Belluno). In seinen Romanen nehmen die Berge einen wichtigen Stellenwert ein. Im vergangenen März wurde von Mondadori der Roman „La terra promessa“ veröffentlicht, der Righettos „Trilogie der Heimat“ abschließt: ein literarisches Werk, das internationales Aufsehen erregt hat und für die USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Deutschland und Niederland übersetzt wurde. Nach den ersten beiden Büchern („L’anima della frontiera“, 2017 und „L’ultima patria“, 2018), präsentiert sich das neue Werk „La terra promessa“ als Epilog der Familiensaga De Boer, die um 1800 auf der Hochebene von Asiago und im Brentatal begonnen hatte. In diesem Nachspiel übernimmt das Meer, während der Überfahrt nach Amerika, die Rolle des Protagonisten, den die Wälder und rauen Berge in den ersten beiden Romanen gespielt hatten. Nichtsdestotrotz kennzeichnen die Berge, in ihrer menschlich härtesten Dimension, und die erhabenen alpinen Landschaften das gesamte künstlerische Schaffen des Autors. Aus diesem Grund hat die Stiftung Dolomiten UNESCO beschlossen, Righetto mit dem Sonderpreis für sein literarisches Gesamtwerk auszuzeichnen.

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„Dieser Preis nimmt einen besonderen Platz in meiner Geschichte ein“

Der Sonderpreis Dolomiten UNESCO wurde Matteo Righetto am 22. September während einer Veranstaltung verliehen, an der auch der Schriftsteller Mauro Corona aus Erto teilgenommen hat. Gemeinsam mit Righetto hatte er mit dem Verlag Mondadori das Buch „Il passo del vento“ publiziert, eine alpine Fibel, in der beide Autoren ihre persönlichen Erfahrungen in den Bergen in Kurzgeschichten wiedergeben. Auf seinem Facebook-Profil kommentiert Righetto die Verleihung des Preises folgendermaßen: „Einen internationalen Preis zu erhalten, ist immer eine große Befriedigung. Doch die Auszeichnung mit dem Sonderpreis Dolomiten UNESCO ist für mich eine einzigartige Genugtuung, die ich mit allen meinen Lesern teilen möchte. Für meine persönliche Geschichte und meine erzählende Literatur stellt diese Anerkennung einen ganz speziellen Wert dar … Deshalb bin ich über alle Maßen glücklich.“

„Leggimontagna“

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Alex Cittadella hat sich mit seiner „Breve storia delle Alpi tra clima e meteorologia“ (Herausgeber Club Alpino Italiano / Franco Angeli), den Sonderpreis Dolomiten UNESCO gesichert, der alljährlich in Tolmezzo während der Veranstaltung „Leggimontagna“ verliehen wird. Hier die Begründung der Jury: „Die Tatsache, dass die Geschichte der Alpen und ihrer Bevölkerung eng mit den Klimaveränderungen zusammenhängt, die im Laufe der Jahrhunderte stattgefunden haben, ist immer öfter Gegenstand von Untersuchungen und Publikationen. Mit seinem Werk macht es sich Alex Cittadella zum Ziel, einen weitreichenden und organischen, wenn auch notwendigerweise aus der Vogelperspektive aufgenommenen Einblick zu vermitteln, wie sich Siedlungen, Gewohnheiten und Gesellschaften in einem Gebiet verändert haben, das über Jahrhunderte seine kulturellen Eigenheiten bewahren konnte und sie zur Ausgangsbasis jeglicher sozialer, ethischer und ästhetischer Entwicklung gemacht hat. Dank dem humanistischen Hintergrund des Autors werden Aspekte beleuchtet, die oft vernachlässigt werden, wie beispielsweise die malerischen Hintergründe. Ein spezielles Augenmerk galt dabei den Östlichen Alpen, die fast immer im Schatten ihrer westlichen «Brüder» bleiben.“

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