Logo_Interreg_GATE
Gründungsmitglieder

Das Welterbe | Was ist die UNESCO?

Innerhalb der Vereinten Nationen (UN) gibt es bis heute 17 internationale Sonderorganisationen, die in bestimmten wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Teilbereichen tätig sind und sich bemühen, anfallenden Probleme global anzugehen und dennoch passende, auf konkrete Fälle zugeschnittene Lösungen anzubieten.

Die UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur) ist eine dieser Sonderorganisationen der Vereinten Nationen. Sie wurde offiziell am 4. November 1946 in Paris gegründet, nachdem rund zwanzig Staaten den Gründungsvertrag ratifiziert hatten, der jedoch schon ein Jahr zuvor in London unterzeichnet worden war. An der Konferenz, zu der die britische und die französische Regierung geladen hatten, nahmen Vertreter aus 44 Ländern teil.

Die UNESCO hat zur Zeit ihren Sitz in Paris, zählt 195 Mitgliedsstaaten und wird von den folgenden drei Organen geleitet:

  • Generalkonferenz: sie tritt alle zwei Jahre zu einer ordentlichen Tagung zusammen und ist das oberste Entscheidungs- und Kontrollorgan der UNESCO. Nach dem Grundsatz „ein Staat, eine Stimme“ entscheidet die Generalkonferenz über Projekte und das Budget der Organisation

  • im Exekutivrat sind 58 Mitgliedsstaaten repräsentiert, die von der Generalkonferenz gewählt werden. Der Exekutivrat tagt zwei Mal im Jahr und kann als Verwaltungsrat angesehen werden, der für die Vorbereitungen der Tagesordnung der Generalkonferenz, die Prüfung des Arbeitsprogramms und die Überwachung des vom Sekretariat verabschiedeten Arbeitsprogramms verantwortlich ist

  • das Sekretariat wird von einem Generaldirektor geleitet, der alle vier Jahre von der Generalkonferenz gewählt wird. Es ist damit beauftragt, die von den Mitgliedsstaaten übernommenen Aufgaben in die Praxis umzusetzen.

Zu den Aufgabengebieten der UNESCO gehört die Sicherung des Friedens, die Bekämpfung der Armut, die Unterstützung einer nachhaltigen Entwicklung und des interkulturellen Dialogs durch die Förderung der Bildung, Wissenschaft, Kultur, Kommunikation und Information.

Besondere Priorität räumt die UNESCO zwei Themen weltweiter Wichtigkeit ein:

  • Afrika

  • Gleichstellung der Geschlechter

Zudem setzt sich die UNESCO für die Lösung weiterer globaler Notstände ein, um:

  • allen Menschen auf der Welt Bildung und lebenslanges Lernen zu ermöglichen

  • Wissenschaft und Politik zur Unterstützung einer nachhaltige Entwicklung aufzufordern

  • sich den anfallenden sozialen und ethischen Herausforderungen zu stellen

  • die kulturelle Vielfalt, den interkulturellen Dialog und eine Friedenskultur zu fördern

  • durch Information und Kommunikation zur Entstehung einer inklusionsbereiten Gesellschaft beizutragen

Cesare Micheletti

X
Questo sito usa i cookie per offrirti la migliore esperienza possibile. Procedendo con la navigazione sul sito, accetti implicitamente l'utilizzo dei cookie sul tuo dispositivo.
Informativa sull'utilizzo dei cookie Accetto