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Neuigkeiten | Dolomites Vives: Lebendiges Signal nachhaltiger Mobilität

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6 July 2017

#DOLOMITESVIVES:

Lebendiges Signal nachhaltiger Mobilität

Südtirol und das Trentino setzen gemeinsam ein Zeichen für den respektvollen Umgang mit dem Weltnaturerbe Dolomiten: Im Rahmen des Projektes #DOLOMITESVIVES wird im Juli und August die Passstraße aufs Sellajoch für den nachhaltigen Verkehr geöffnet. Jeden Mittwoch dürfen nur Fahrräder, Fußgänger, elektrobetriebene Fahrzeuge sowie der öffentliche Personennahverkehr auf dem Dolomitenpass unterwegs sein. Offizieller Auftakt von #DOLOMITESVIVES war heute (5. Juli) mit dem wohl bekanntesten Botschafter der Dolomiten, Reinhold Messner. Bis zum 31. August erwartet die Besucher jeden Mittwoch ein spannendes Programm mit vielen Höhepunkten. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos.

2009 wurden die Dolomiten von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Eine Ehre, aber auch ein Auftrag mit einer der beeindruckendsten Naturlandschaften der Welt verantwortungsvoll umzugehen. Mit dem Lebens- und Erlebnisraum, der Südtirol und das Trentino weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt gemacht hat. „Mit der Aktion #DOLOMITESVIVES wollen wir ein starkes Zeichen setzen – für eine nachhaltige Mobilität und ein neues Gefühl für die Berge. Vom 5. Juli bis zum 30. August laden wir jeden Mittwoch jeweils von 9 bis 16 Uhr Einheimische und Gäste herzlich dazu ein, die Dolomiten auf eine andere, besondere Weise kennenzulernen. Mit interessanten Veranstaltungen rund um die Küche, Musik und ´Helden´ der Dolomiten“, so Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Sein Amtskollege aus dem Trentino, Ugo Rossi, lobt den gemeinsamen Einsatz aller Akteure für #DOLOMITESVIVES: „Wir sind stolz auf diese Initiative, die auf einer Machbarkeitsstudie, einem Gesetz und dem Austausch zwischen zwei Provinzen, mehreren Gemeinden und vielen Organisationen, vor allem im Tourismusbereich, beruht. Ich bin davon überzeugt, dass die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung im Trentino und in Südtirol langfristig von Initiativen wie diesen und einem Mobilitätskonzept mit mehr emissionsarmen Bussen sowie alternativen Verkehrsmitteln wie E-Bikes oder Elektroautos profitieren wird“, so Rossi.

Jeder Mittwoch bei #DOLOMITESVIVES ist an ein bestimmtes Thema geknüpft – von „Miti“ (Helden der Dolomiten) über „Musica“ bis hin zu „Gusto“ (lokale und saisonale Küche). Jedes Thema wird genau 3 Mal in den Mittelpunkt gerückt, wobei die Tourismusorganisationen von Gröden, Alta Badia und Val di Fassa die Organisation der jeweiligen Veranstaltungen übernommen haben. Zudem organisieren die Stiftung Dolomiten UNESCO und das Museum Muse (Trento) jeden Mittwoch Exkursionen, bei denen die Teilnehmer mehr über die Geschichte und die Besonderheiten der Dolomiten erfahren können.

Beginn von „DOLOMITESVIVES“ war am heutigen Mittwoch (5. Juli) mit Reinhold Messner („Miti“). Der Extrembergsteiger, der die Dolomiten stets als die schönsten Berge der Welt bezeichnete, steht wie kaum ein zweiter für einen nachhaltigen Umgang mit Natur und Umwelt. Aufgewachsen am Fuße der Geislergruppe in Villnöss ließen ihn die Dolomiten bis heute nicht mehr los. In einem 45-minütigen Beitrag und einer anschließenden Diskussion hat er zu „seinen“ Dolomiten Stellung bezogen.

Alle Veranstaltungen finden in der natürlichen Freilichtbühne des Sellajochs statt. Vom Infopoint am Passo Sella Dolomiti Mountain Resort aus, ist die „Cittá dei Sassi“ („Steinerne Stadt“) nach einem 15-minütigen Fußweg erreichbar.

Die Teilnahme an allen Aktionstagen ist für die Besucher kostenlos. Näheres zum Programm unter: www.dolomitesvives.com.

Nützliche Infos zur Mobilität:

Im Einklang mit der Idee des Projektes #DOLOMITESVIVES wird darum gebeten, das Fahrzeug in einem der Parkplätze im Tal zu parken und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um den Pass zu erreichen. Jeden Mittwoch der Monate Juli und August, von 9 bis 16 Uhr, wird der Zugang zum Sellajoch Fußgängern, Fahrradfahrern, Fahrzeugen für den Transport von Menschen mit Behinderung, in Besitz der entsprechenden Genehmigung, öffentlichen Verkehrsmitteln und Elektrofahrzeugen vorbehalten sein. Das Sellajoch wird alle 15 Minuten von Canazei und von St. Ulrich in Gröden aus und alle 60 Minuten aus dem Gadertal erreichbar sein, dank der Verbindungen mit dem Shuttle-Bus und folgender weiterer Möglichkeiten:

AUS DEM FASSATAL

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Zufahrtsstraße SS 242 zum Sellajoch wird an der Abzweigung zum Passo Pordoi, kurz vor Plan de Schiavaneis, von 9 bis 16 Uhr ausschließlich für den nachhaltigen Verkehr geöffnet. Von Canazei aus wird die Verbindung zum Sellajoch durch die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel, mit Abfahrt alle 15 Minuten, gesichert.

Zu Fuß: Von Canazei aus der Wegmarkierung 655 folgen: 3 Stunden, Höhenunterschied etwa 800 Meter

Mit der Seilbahn: Seilbahn Col Rodella in Campitello di Fassa (Parkplatz); dann zu Fuß der Wegmarkierung 529 bergab bis nach Forcella Rodella folgen  und danach der Wegmarkierung 557 bis zum Pass: 1 Stunde, Höhenunterschied bergab 200 Meter.

AUS DEM GRÖDENTAL

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Zufahrtsstraße SS 242 zum Sellajoch wird an der Abzweigung zum Grödner Joch, am „Miramonti“, von 9 bis 16 Uhr ausschließlich für den nachhaltigen Verkehr geöffnet. Von St. Ulrich in Gröden, Wolkenstein in Gröden und Plan de Gralba aus, wird die Verbindung zum Sellajoch durch die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel, mit Abfahrt alle 15 Minuten, gesichert.

Zu Fuß: Von Plan de Gralba zum Pass der Wegmarkierung 657 folgen: 2 Stunden, Höhenunterschied etwa 400 Meter

Mit der Seilbahn: Seilbahn Plan de Gralba-Piz Sella; dann zu Fuß bis zum Pass, vorbei an der Berghütte Emilio Comici, den Wegmarkierungen 526 und 528 folgend: 1 Stunde.

AUS DEM GADERTAL

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Zufahrtsstraße SS 242 zum Sellajoch wird auf Höhe der Kreuzung mit der SS 243, die vom Grödner Joch hinunter führt, am „Miramonti“, von 9 bis 16 Uhr ausschließlich für den nachhaltigen Verkehr geöffnet. Von Corvara, Kolfuschg aus, wird die Verbindung zum Sellajoch durch die lokalen öffentlichen Verkehrsmittel, mit Abfahrt alle 60 Minuten, gesichert.

Zu Fuß: Entlang der Wegmarkierung 651 bis zum Grödner Joch, dann bergab der Wegmarkierung 653 bis Plan de Gralba folgen und von hier aus der Wegmarkierung 657 Richtung Sellajoch: 3,45 Stunden.

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