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Funktionelle Netzwerke

Führungsstrategie


Die Managementstrategien des Welterbes ergeben sich aus der Kombination eines neuen Bewusstseins für Natur und Landschaft und neuer Managementmodelle mit bewährten lokalen Verwaltungsmodellen.
Die Gesamtmanagementstrategie des Gutes entspricht nicht nur einfach der Summe aller unterschiedlichen Verwaltungsformen der Dolomitenregion, sondern beruht vor allem auf der Bildung eines Netzwerkes zur Harmonisierung der unterschiedlichen Verwaltungsformen des Gebietes mit dem Ziel, den lokalen Besonderheiten in den verschiedenen Systemen Rechnung zu tragen. Die Gesamtmanagementstrategie sollte als Multiplikator die Effizienz jeder einzelnen Verwaltungsform steigern und angesichts der Tatsache, dass letztere immer die beste Antwort auf die spezifischen Bedürfnisse eines ganz bestimmten Teilgebietes waren, den Austausch und die Synergien zwischen den verschiedenen Systemen und Verwaltungsmodellen fördern.
Die Stiftung hat fünf funktionelle Netzwerke ins Leben gerufen, um die gemeinsame Verwaltung des Welterbes zu vereinfachen und um gemeinsame Projekte und Ideen zu verwirklichen, die dem seriellen Gut als Ganzes zugutekommen.
Die Gesamtmanagementstrategie zielt darauf ab, die universellen Werte des Gutes zu erhalten, und ruht auf drei Pfeilern: Schutz und Erhaltung, Information und Wertschöpfung. Die Zielsetzungen, die für jeden dieser drei Bereiche angestrebt werden, beruhen auf den Erfahrungen der einzelnen Verwaltungen in ihrem jeweiligen Einflussgebiet, auf den Erkenntnissen der Raumordnungs- und Landschaftsplaner und schließlich auf den Erfahrungen der Verwalter der Schutzgebiete und der Natura-2000-Gebiete.

1. Schutz und Erhaltung
1.01 Strategie zum Schutz und zur Erhaltung des Landschaftserbes
1.02 Strategie zum Schutz und zur Erhaltung des geologischen und geomorphologischen Erbes
1.03 Strategie zur Lenkung der Touristenströme

2. Information
2.01. Strategie und Mittel für den interregionalen Informationsaustausch
2.02. Informationsstrategie
2.03. Strategie zur Förderung der Bildung

3. Wertschöpfung
3.01. Strategie zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung
3.02. Strategien zur Förderung der Forschung

Schutz und Erhaltung des Welterbes sind natürlich das wichtigste Anliegen der Strategie; das Landschaftserbe ist durch ein ausgedInformationsvermittlung ehntes Netz von Naturparken (71% des Gesamtgebietes) und Schutzgebieten (94% des Gesamtgebietes) gesichert, das geologische und geomorphologische Erbe durch koordinierte Forschungsprojekte, die kartographische Erfassung der Gebiete und die schon von den zuständigen Institutionen (öffentliche Ämter, Forschungsinstitute, Museen) durchgeführten Monitoring-Maßnahmen.

Ebenso wichtig ist die Informationsvermittlung über das Welterbe und seine Verwaltung, die einerseits über die neuen Medien (Webseite, Informationsportale) abläuft, andererseits jedoch auch Informations- und Bildungsveranstaltungen, die direkt an Organisationen und Vereine, die Zivilgesellschaft und Schulen gerichtet sind und das Verantwortungsbewusstsein für das Gut und das Zugehörigkeitsgefühl der Bevölkerung stärken möchte.

Die Initiativen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung, zur Unterstützung der lokalen Besonderheiten durch den gezielten Einsatz des Logos und die wissenschaftliche Forschung im Welterbe tragen ebenso wie die internationalen Kooperationsprojekte der UNESCO maßgeblich zur Wertschöpfung bei und bedürfen weiterer Unterstützer und Förderer.

Cesare Micheletti

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