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Gründungsmitglieder

Unterwasserplateaus und Meereszungen

199-145 Millionen Jahre vor unserer Zeitrechnung: Jura

Während dieses Zeitraumes breitet sich das Tethysmeer erneut aus und so wird die Dolomitenregion wieder vom Meer überschwemmt. In der Dolomitenregion existieren zwei Unterwasserplateaus (die Ebene von Trient und die Ebene von Friaul), über denen das Meer sehr seicht ist. Sie werden durch zwei über 1000 m tiefe Meereszungen (das Belluneser Becken und das Lombardische Becken) voneinander getrennt.

Durch die intensive tektonische Aktivität gerät die gesamte Dolomitenregion in Bewegung; einige Teile der Region bewegen sich auseinander, was in der Tiefe zu Bildung von Rissen und Meereszungen führt. Nun sieht man von Westen bis Osten ein durchgehendes Meer. Der Meeresboden des dolomitischen Jura wird durch zwei tiefe Meeresgebiete charakterisiert (das Belluneser Becken und Teile des Lombardischen Beckens), zudem gibt es zwei dicke Schichten, die immer noch unter Wasser liegen und auf denen es vor Leben nur so wimmelt (Ebenen von Trient und Friaul). Immer wieder ragen Teile der überschwemmten Ebenen aus dem Wasser hinaus und beherbergen Leben in Hülle und Fülle, wovon auch die vielen Dinosaurierspuren zeugen. Von den Ebenen von Trient und Friaul, aber auch von entfernteren Landmassen aus gelangt zusammen mit anderen Meeresprodukten eine beträchtliche Menge an Material zu den Becken, die schrittweise befüllt werden.

Dolomiti Project

Die Gesteine dieser erdgeschichtlichen Periode

 

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