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Aktivitäten | Die Gemeinsame Führungsstrategie: Ziele für die Zukunft

World Heritage
26 September 2016

Das wichtigste Dokument für die zukünftige

Führung der Dolomiten ist jetzt online

Die Gesamtführungsstrategie (SCG) des Dolomiten-UNESCO-Welterbes ist ein Werkzeug, das in Übereinstimmung mit den Anweisungen der UNESCO und der IUCN (International Union for Conservation of Nature) nach dem Besuch der Inspektoren im Jahre 2011 entstanden ist, die Führung des Welterbes nach dem Netzwerk-Prinzip unterstützt und implementiert und ihrerseits auf der Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungen und den lokalen Körperschaften beruht, indem man sich der personellen und finanziellen Ressourcen bedient, die in dem in Frage kommenden Territorium zur Verfügung stehen, und alle Tätigkeiten in den Bereichen Bewahrung, Kommunikation und Wertschöpfung integriert.

Die Gesamtführungsstrategie wird somit unter Einbeziehung der zahlreichen, auf dem Territorium des Welterbes direkt oder indirekt tätigen Stakeholder implementiert.

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Das Ziel der Strategie

Die Gesamtführungsstrategie stellt die Umwelt in den Mittelpunkt der sozialen und wirtschaftlichen Interessen. Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Interessengruppen ist ein guter Weg, um innovative Strategien für ein nachhaltiges Wachstum zu entwickeln und zu testen, in denen das Konzept des Naturerbes als Lebensraum verwirklicht wird.

Die Gesamtführungsstrategie ist ein gemeinsam entwickeltes Dokument, um das Konzept der passiven Bewahrung der Naturlebensräume zugunsten des Ansatzes der Geschützten Landschaften (Protected Landscapes Approach) und der damit verbundenen Verrantwortungsübernahme für die Naturlebensräume zu überwinden.

Die Gesamtführungsstrategie ist daher eine aus freien Stücken eingegangene, flexible und dynamische Vereinbarung, ein Ensemble von Strategien und Zielen, das an die verschiedenen örtlichen Gegebenheiten angepasst und kontinuierlich verifiziert werden kann, das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, der auf der Mediation und dem Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen beruht.

Die vier Säulen der Strategie

Die Gesamtführungsstrategie fusst auf vier Säulen:

ERBE: Bewahrung der außergewöhnlichen universellen Werte für ein Welterbegebiet;

ERFAHRUNG: Nutzung der bisher gemachten Besucher-Erfahrungen für die Entwicklung eines nachhaltigen Fremdenverkehrs im Welterbe;

GEMEINSCHAFT: Förderung der Integration der Welterbeidee im Bewusstsein der Lokalbevölkerung;

SYSTEM: Koordinierung der Verwaltungstätigkeiten im Sinne einer dem Welterbe zugewandten Governance.

Die Rolle der Stiftung

Die UNESCO Dolomiten-Stiftung ist die Referenzorganisation und fördert als koordinierende Instanz den Austausch zwischen den lokalen Behörden und den wissenschaftlichen, sozioökonomischen und umweltpolitischen Interessensträgern.

Der Verwaltungsrat der Stiftung, dem die politischen Vertreter der Provinzen und Regionen angehören, auf deren Territorium sich das UNESCO-Welterbe erstreckt, hat die Gesamtführungsstrategie am 21.12.2015 genehmigt.

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Wer setzt die Gesamtführungsstrategie durch?

Die direkte Verantwortung für die Welterbegebiete obliegt in erster Instanz den betroffenen Provinzen und Regionen, den Verwaltungen der Schutzgebiete (Naturparks, regionale Parks und Nationalparks) und den Lokalenverwaltungen; sie üben ihre Kompetenzen in der Organisation und der Raumplanung aus.

Die funktionellen Netzwerke, ständige von den Provinzen des UNESCO-Welterbes koordinierte Arbeitsgruppen, sind für die Verbreitung der Zielsetzungen und deren ausgewogene Umsetzung in den Bereichen Landschaftliches Erbe und Schutzgebiete, geologisches Erbe, Tourismus und Mobilität, Marketing, Bildung und Forschung zuständig.

Ebenso wichtig sind die vielen Unterstützer (sozioökonomische und umweltpolitische Stakeholder), die an der FD4U teilnehmen, ihre Ziele teilen und direkt an der Planung der Veranstaltungen und Projekte beteiligt sind. Der partizipative Prozess „#Dolomiten 2040“ hat das große Potential hervorgehoben, das durch eine öffentlichkeitsbezogene und engagiert durchgeführte Tätigkeit zum Ausdruck gebracht werden kann.

Die Rolle des partizipativen Prozess #Dolomiten2040

Zwischen Mai und Juni 2015 fanden in elf verschiedenen Ortschaften der Dolomiten die Treffen des partizipativen Prozesses #Dolomiten2040 statt, in deren Verlauf Vorschläge, Erwartungen, Hoffnungen und auch einiges an konstruktiver Kritik eingebracht wurde; die Treffen stellten vor allem in den Bereichen neue Arbeitsstrategie und Konsultationsmethoden einen wichtigen Wendepunkt dar.

An den Treffen beteiligten sich die Fördermitglieder, Lokalverwaltungen, Verbände, gemeinnützige Organisationen und Vereine und alle diejenigen, die sich an der Gestaltung der Zukunft der Dolomiten beteiligen wollten. Die Ergebnisse der Treffen wurden teilweise in die Gesamtführungsstrategie eingebunden.

Hier gelangen Sie zum Text der Gesamtführungsstrategie (ITA version).

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