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Aktivitäten | Ein Netzwerk für die Museen der Dolomiten

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15 Juli 2020

Geologische, ethnografische, Kunst- und Wissenschaftsmuseen: Sie alle sind Teile des großen Mosaiks, das die Geschichte, Kultur und Landschaft der UNESCO-Dolomiten darstellt. Ein Vermögen, das die digitalen Instrumente und Strategien dem breiten Publikum, bestehend aus Bewohnern, Touristen und Webnutzern, auf noch lebendigere und ansprechendere Art näherbringen können. Das ist der Horizont des neuen Projekts der Stiftung Dolomiten UNESCO mit dem Namen «Musei delle Dolomiti».

Die Gründe des Projekts

Das Projekt wird mit dem Beitrag des Fonds der angrenzenden Gemeinden (Fondo Comuni confinanti) im Rahmen der Initiative «Aufwertung des Gebiets durch integrierte Verwaltung und Kommunikation des WHS Dolomiten UNESCO» realisiert. Hier nun die grundlegenden Fragen, die eine Reihe von Begegnungen, Interviews mit den Verantwortlichen der Museen, runden Tischen und Workshops im ersten Projektjahr klären sollen, um die in den nächsten Jahren zu implementierte Netzstrategie zu definieren. Welche Maßnahmen können die Museen im Dolomitengebiet umsetzen, um gemeinsam im Netz den Reichtum des Dolomiten UNESCO Weltnaturerbes zu fördern? Welche Synergien können sie einsetzen, um ihre Schätze mittels Web und sozialen Medien zu verbreiten? Welche Rollen können die territorialen Gemeinschaften in dieser kollektiven Erzählung übernehmen?

Das Projekt greift einen Vorschlag auf, den das Volkskundemuseum «Museo Etnografico» der Provinz Belluno im Jahr 2012 auf der Expo Dolomiti in Longarone mit der Konferenz «Verso una Rete dei Musei delle Dolomiti» lanciert hat. Damals waren verschiedene Erfahrungen von Museumsnetzen im Dolomitengebiet miteinander verglichen worden. Heute sind genau diese Netzwerke dazu aufgerufen, sich zu einem gemeinsamen Thema zu äußern: die neuen Chancen der Digitalisierung für den Dialog und die Einbeziehung der Öffentlichkeit.

In der Praxis…

Das Projekt ist im Februar 2019 angelaufen. Am 7. Juni fand ein erster Workshop mit den Vertretern der Museen statt. Für Dienstag, den 8. Oktober, ist das zweite einer Reihe von Treffen anberaumt, die bis Juni 2020 fortgesetzt werden. Der rote Faden ist dabei die Verwendung von digitalen Technologien als Instrument zur Verbreitung des Reichtums der Museen außerhalb der physischen und geografischen Grenzen des Dolomitengebiets und die Umsetzung von neuen Netzwerken und Synergien zwischen den kulturellen Protagonisten des Gebiets.

Dem Projekt liegt in der Tat das Bewusstsein zugrunde, dass die digitale Ära die Art und Weise revolutioniert hat, mit der die Museen ihr kulturelles Angebot entwickeln und mit dem Publikum interagieren. Dabei sind gleichzeitig neue Herausforderungen, aber auch neue Chancen entstanden. Die Instrumente, Strategien und die neuen digitalen Philosophien können das Welterbe der Dolomiten den dort lebenden Menschen, Besuchern, sowie den Nutzern des Webs näherbringen, greifbarer machen und sie intensiver darin involvieren.

Die drei führenden Institutionen des Projekts, die jeweils eine der drei ermittelten thematischen Landschaften darstellen (gelebte Landschaft, geologische Landschaft, interpretierte Landschaft) sind das Ethnografische Museum der Provinz Belluno, das MUSE – Wissenschaftliches Museum von Trient und «Dolomiti Contemporanee». Hinzu gesellt sich das virtuelle Landschaftsmuseum DOLOM.IT als Beispiel dafür, wie ein Museum die Grundsätze der Online-Plattformen – Teilnahme und Mitgestaltung – in seinem Museumsangebot angewandt hat.

Gemeinsame Strategien

Die Entwicklung einer digitalen Verwaltung und die Einbeziehung der Gemeinschaften werden jene Themen sein, die von den Vertretern der Museen am kommenden Dienstag, 8. Oktober 2019, im Ethnografischen Museum der Provinz Belluno behandelt werden. Insbesondere werden die drei vom Projekt ermittelten Themenbereiche, welche die verschiedenen Museen auf einen gemeinsamen thematischen Nenner bringen sollen, vertieft: die gelebte Landschaft, die geologische Landschaft, die interpretierte Landschaft.

Zahlreiche Museen der Dolomiten stellen einen dieser Bereiche dar. Sie sollen nun aber aus den Sammlungen anderer Museen Nutzen ziehen, um die Mitteilung der eigenen Schätze zu bereichern. Dieses Bewusstsein stellt den Kern des Projekts «Museen der Dolomiten» dar: Mittels Web und digitalen Technologien all das in den Vordergrund zu rücken, das selbst die entlegensten Museen mit den Dolomiten vereint und die Schönheit unserer einzigartigen Dolomiten UNESCO durch eine gemeinsame Erzählung dem breiten Publikum zu vermitteln.

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