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Forschung und Bildung
28 Januar 2020

Bildung auf den Wegen

Das Projekt „Bildungswege Schule-Arbeitswelt“ gibt den Studenten der Oberschulen die Möglichkeit, mit der Arbeitswelt auf Tuchfühlung zu gehen und deren Übereinstimmung mit ihrem persönlichen Studiengang zu messen. Warum, also, sollte im Rahmen dieses Projekts nicht auch das Gebiet, in dem sie leben, entdeckt und als Protagonisten erfahren werden? Ausgehend von dieser Überlegung, haben der CAI Veneto, dessen Sektionen Agordo, Belluno, Treviso und Cimolais und der Alpenverein SAT das von der Stiftung Dolomiten UNESCO unterstützte Projekt „A scuola sui sentieri“ (Bildung auf den Wegen) lanciert.

Studenten im Einsatz

Es handelt sich um ein Projekt, um die Jugendlichen direkt zu den Themen der ökologischen Nachhaltigkeit und der landschaftlichen Werte im Berggebiet auf die Probe zu stellen. Dabei soll das Naturerbe den Teilnehmern zunächst nahe gebracht und anschließend von diesen durch die Wiederherstellung und Pflege der CAI-Wege direkt erfahren werden. Über fünfzig Studenten werden während des kommenden Jahres und in den Sommermonaten darin involviert: 35 der dritten Klassen des Gymnasiums für Angewandte Wissenschaften „M. Planck“ von Lancenigo (Treviso) werden einige Wege des Italienischen Alpenvereins in der Gegend von Agordo (Belluno) wiederherstellen, während sich 15-20 Schüler des wissenschaftlichen Gymnasiums „Leonardo Da Vinci“ um die Markierung des ersten Teiles des Weges „Troi dei Cavatori“ im Val Zemola nahe der Schutzhütte Cava Buscada kümmern werden.

Präzedenzfälle

Die Einbeziehung junger Menschen in die Instandhaltung der Wanderwege ist eines der Flaggschiffe der jüngsten Aktivitäten der Bergsteigerverbände der Dolomiten. Im vergangenen Juni hatten sich, dank der Zusammenarbeit zwischen Stiftung Dolomiten UNESCO, SAT und Alpenvereinen von Venetien, Friaul-Julisch Venetien und Südtirol, Dutzende junger Menschen auf den Wegen rund um den Pelmo eingefunden, um diese kennen und lieben zu lernen (in der Hoffnung auf ihr zukünftiges Engagement als Freiwillige), aber auch, um die Zugehörigkeit zu ihrem Territorium zu vertiefen.

Im vergangenen Sommer leisteten 600 Pfadfinder der Gruppe Agesci dank dem in Zusammenarbeit mit dem CAI Veneto initiierten Projekt „Wege für morgen“ einen wichtigen Beitrag zur Wiederherstellung der Wege, die durch den Vaia-Sturm beschädigt worden waren. Die dabei gesammelten Erfahrungen haben dazu geführt, nun auch mit der Schulwelt eine enge Zusammenarbeit anstreben zu wollen.

Das Projekt

Die erste Phase des Projekts sieht einen Wissens- und Informationsaustausch vor, an dem die Stiftung Dolomiten UNESCO, der Nationalpark Belluneser Dolomiten, der Naturpark der Friaulischen Dolomiten und der CAI Veneto mitwirken. Die zweite Phase sieht, als spannendes Highlight, die Übernachtung der Jugendlichen in einer Schutzhütte vor, wobei sie tagsüber gemeinsam mit den Wartungsfachleuten die alpinen Wege instand setzen, die Lauffläche wiederherstellen oder Wasserableitungen schaffen, farbige Markierungen auf Steinen und Pflanzen anbringen und die vertikale Beschilderung erneuern werden. Auch in dieser Phase werden, in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftlichen Ausschuss von Friaul-Julisch Venetien und den Mitarbeitern der Parks, Tätigkeiten mit Fokus auf die natürlichen, ökologischen, historischen und kulturellen Aspekte der Berge durchgeführt.

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