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Neuigkeiten | Danke für unsere gemeinsamen Wanderungen

moreno-geremetta-zità World Heritage
27 September 2019

Der Sommer ist zu Ende gegangen und mit ihm eine ganz besondere Ausgabe der «Incontri d’alt(r)a quota» (Begegnungen in großen Höhen), jener von der Stiftung Dolomiten UNESCO ins Leben gerufenen Reihe von Treffen in den Schutzhütten im Weltnaturerbe. Hier sehen Sie alle Videos/Erzählungen, die die Vielfalt der Beziehungen, Kenntnisse und Chancen dokumentieren, die durch diese Initiative eröffnet wurden.

Eine lange Reise durch die Berge

Die erste, in das heurige Projekt involvierte Schutzhütte war die Bertihütte am Vallon Popera, im Comelico Superiore, wo die Hersteller von Qualitätsprodukten der Dolomiten UNESCO, die Hüttenbetreiber Bruno Martini und Rita Zandonella, sowie der Chefkoch Alessandro Gilmozzi die 80 Teilnehmer auf eine einzigartige kulturelle, kulinarische und ästhetische Entdeckungsreise entführt haben … mit vollem Erfolg!

Gleich wie das Brenta Open, bei dem einige beinamputierte Athleten eindrücklich veranschaulichen konnten, dass die am schwierigsten zu überwindenden Barrieren meist in unserem Kopf bestehen und nicht im Körper. Ausgehend von der Agostini-Hütte haben sie gemeinsam mit Bergführern die umliegenden Gipfel erklommen, von denen sodann die Klänge des Liedes „An die Freude“ ertönten. Die konkreten Aktionen, um die Barrieren in den Dolomiten weiter abzubauen, werden auch in Zukunft im Mittelpunkt der Programme der Stiftung Dolomiten UNESCO stehen.

Ein unvergessliches Erlebnis für alle teilnehmenden Fotografen war das Trekking am 31. August und 1. September unter der Leitung von Moreno Geremetta, Fotograf aus Agordo. Auf der Wanderung von der Malga Pramper (Alm in Val di Zoldo) bis zur Schutzhütte Pian de Fontana (Longarone) durch das wildromantische Gebiet des Nationalparks Dolomiti Bellunesi eröffneten sich den Teilnehmern viele interessante Einblicke in für viele noch unbekannte Landschaften. Für die Begrüßung am Start hatten sich der Präsident des Nationalparks Dolomiti Bellunesi, Ennio Vigne, der Bürgermeister der Val di Zoldo Camillo De Pellegrin, der Kommandant des Nationalparks Dolomiti Bellunesi der Forstabteilung der Carabinieri, Ten. Col. Marina Berto, die Direktorin der Stiftung Dolomiten UNESCO Marcella Morandini, das Mitglied des Wissenschaftlichen Komitees Cesare Lasen und der Präsident des CAI Veneto Renato Frigo eingefunden. Die Fotografen wurden von den Jugendlichen begleitet, die gemeinsam mit dem CAI und dem Nationalpark Dolomiti Bellunesi den neuen Höhenweg bereitgestellt haben, der durch den Park verläuft. Die erste Etappe des Trekkings verlief in der Tat über diesen Weg. Der Geist des Programms, mit dem die ästhetischen Klischees überwunden werden sollen, die den sozialen Netzwerken eigen sind, wurde auf beste Art und Weise von der Betreiberin der Schutzhütte Pian de Fontana, Elena Zamberlan, zum Ausdruck gebracht: „Die Berge sind jeden Morgen neu und anders. Aber das siehst du nur, wenn du deine Augen öffnest.“

Auch in diesem Jahr war diese Veranstaltungsreihe wiederum vom Wetter beeinflusst – und von der damit verbundenen Eigenverantwortung aller Bergbegeisterten. Die negative Wettervorhersage hat die Organisatoren dazu bewegt, den gemeinsam mit dem Naturpark Dolomiti Friulane und dem MUSE von Trient organisierten Event in der Schutzhütte Cava Buscada abzusagen, der geologische Einblicke in das Gebiet vermitteln sollte. Für diesen hatten sich bereits 70 Personen angemeldet. Dank der Rubrik «Noi Dolomiti UNESCO» konnten trotzdem viele Personen den kulturellen und landschaftlichen Reichtum der Val Zemola kennenlernen und die Arbeit der Familie Corona zur Aufwertung des alten Marmorbruches, der 1994 geschlossen worden war, bewundern.

Die Klänge von Nelso Salton, die Erzählungen von Matteo Melchiorre, die eindrucksvollen Gipfel und Wände der Pale di San Martino und die Gastfreundschaft von Piera und Duilio Boninsegna waren der würdige Abschluss eines ereignisreichen Sommers in der Pradidali-Hütte, mit unvergesslichen Erinnerungen an lange Wanderungen, strahlenden Impressionen und dem Bewusstsein der Verantwortung, die das Leben und Wohnen in den Dolomiten mit sich bringt.

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