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Geschehen | DinoMYTHEN in Toblach

Unter Schirmherrschaft
31 dezember 2014

Bis vor ungefähr 30 Jahren hätte sich kein Paläontologe vorstellen können, jemals Spuren von Dinosauriern in den Dolomiten zu finden. Doch es gibt sie: einst unternahmen Dinosaurier zwischen den Gesteinen, die später einmal zu den Bleichen Berge werden würden, sehr lange Wanderungen, die längsten ganz Europas. Hier wurden auch die Spuren von Amphibien gefunden, die älter als die Alpen sind, und die weltweit ältesten Flugsaurier.

Das Netzwerk des geologischen Erbes der Stiftung Dolomiten UNESCO unterstützt die Wanderaustellung “DinoMYTHEN, fossile Reptilien in den Dolomiten”, die mit dem Beitrag des Naturwissenschaftlichen Museums MUSE Trient, des Naturmuseums Bozen, des Museo friulano di storia naturale Udine, der Musei delle regole d’Ampezzo Cortina (BL), des Museo V. Cazzetta Selva di Cadore (BL) und des Museum de Gherdëyina Ortisei (BZ) erstellt wurde.

dinoMITI

Die Wanderausstellung ist eine Reise in die erdgeschichtliche Vergangenheit der Dolomitenregion anhand der wichtigsten Fossilienfunde. Wertvolle Fundstücke und präzise Rekonstruktionen erzählen die Geschichte der Evolution der Reptilien angefangen von den ersten Spuren bis hin zur Auslöschung der Dinosaurier. Bis vor wenigen Jahrzehnten dachte man, dass die südalpinen Regionen Dinosauriern keinen geeigneten Lebensraum bieten konnten, heute hingegen weiß man, dass die Meere, Inseln und Festlandteile des zukünftigen Dolomitengebietes Millionen Jahre lang von einer großen Artenvielfalt im Meer, fliegender und auf dem Festland lebender Reptilien bevölkert wurden.

Die Ausstellung “DinoMITI, rettili fossili delle Dolomiti/DinoMYTHEN, fossile Reptilien in den Dolomiten” wurde bisher an den folgenden Orten gezeigt: Predazzo (TN) von Juni bis Oktober 2013, Cortina d’Ampezzo (BL) von Dezember 2013 bis April 2014, Selva di Cadore (BL) von Juni bis September 2014, Sacile (PN) von Oktober bis Dezember 2014. In den ersten Monaten des Jahres 2015 kann die Ausstellung in Toblach (BZ) besucht werden und danach in Sankt Vigil/Enneberg (BZ).

 

Foto von: A. Riva. Schiara

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