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Neuigkeiten | Vergangenheit und Zukunft treffen aufeinander

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25 Oktober 2020

Die Schutzhütte Cava Buscada war unlängst Treffpunkt von längst vergangenen Zeiten der geologischen Epochen mit der unmittelbar bevorstehenden Zukunft der Dolomiten. Am 21. September fand im Val Zemola im Naturpark Dolomiti Friulane die einzige diesjährige Veranstaltung der von der Stiftung Dolomiten UNESCO organisierten Treffen „Incontri d’alt(r)a quota“ (Begegnungen in großen Höhen) statt. Trotz der Covid-bedingten Einschränkungen hatten einige Dutzend Teilnehmer die Möglichkeit, in die Erdgeschichte einzutauchen und mit den Zeugnissen des bis 1994 aktiven Marmorsteinbruchs auf Tuchfühlung zu gehen. Rund um die Veranstaltung entstanden interessante Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft der Schutzhütten.

„Keine Zukunft ohne die Schutzhütten“

Der Präsident der Stiftung Dolomiten UNESCO, Mario Tonina, war zur Cava Buscada-Hütte aufgestiegen, um den Schutzhüttenbetreibern Roberta und Giampietro Corona, die die Strukturen des alten Steinbruchs erworben und in einen einladenden Zufluchtsort verwandelt haben, die Nähe der Stiftung zu vermitteln. Die Hütte und der angrenzende Weg durch die Marmorblöcke sind Zeugen einer Tätigkeit, die vielen Bewohnern von Erto jahrelang ihren Lebensunterhalt verschafft hat. Der Präsident lud aus- und eindrücklich dazu ein, diese wertvolle Arbeit zur Aufwertung und zum Schutz des Gebiets fortzusetzen: „Ohne eure Arbeit haben die Berge keine Zukunft.“

Neben dem Präsidenten waren auch der Vizepräsident der Stiftung, der Landesrat für Infrastruktur und Territorium der Region Friaul-Julisch Venetien, Graziano Pizzimenti, und der stellvertretende Bürgermeister von Erto und Casso, Davide Corona, anwesend.

Abseilen in die Vergangenheit

Die Teilnehmer am Geotrekking wurden von den Geologen Riccardo Tomasoni des Wissenschaftlichen Museums von Trient MUSE und Antonio Cossutta, Ranger im Naturpark Dolomiti Friulane sowie der Wanderleiterin Lucia Montefiori, begleitet. Im Video sind Impressionen dieses Events zum Abschluss der Sommersaison 2020 festgehalten. Sie zeugen vom Bewusstsein für das geologische Erbe und von der unverzichtbaren Arbeit der Hüttenbetreiber, die sich mehr denn je als wertvolle Hüter der „kulturellen Standorte in großer Höhe“ etablieren.

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