„Noi Dolomiti UNESCO“: Geschichten aus den Dolomiten im Fernsehen

Noi Dolomiti UNESCO ist eine von der Stiftung Dolomiten UNESCO gewünschte Kommunikationsinitiative, die von dem Journalisten Giambattista Zampieri konzipiert und realisiert wurde, um die Geschichten derjenigen zu erzählen, die in den als Welterbe anerkannten Gebieten und den Tälern, die sie verbinden, leben und arbeiten. Die Episoden jeder Staffel – seit 2019 wurden fünf Staffeln mit insgesamt mehr als 230 Berichten produziert – wurden während der Sommermonate auf den wichtigsten lokalen Fernsehsendern ausgestrahlt und stehen auf dem YouTube-Kanal der Stiftung Dolomiten UNESCO zur Verfügung.

the team behind "we are the UNESCO Dolomites"

Die Stimmen und Gesichter der Menschen in den Dolomiten

Die Berichte von Noi Dolomiti UNESCO haben einen optimistischen, konstruktiven Ansatz, zielen aber nicht so sehr darauf ab, die Schönheit der Landschaft des Gebietes zu zeigen oder eine „Hochglanz“-Wirklichkeit zu beschreiben. Vielmehr sollen sie journalistisch erzählen, wie die Menschen manchmal „dank“, manchmal „trotz“, manchmal einfach „mit“ den Dolomiten leben: von den Hüttenwirten bis zu den von der Stiftung vernetzten Erzeugern und Landwirten, von den Studenten bis zu den kulturellen Animateuren, von den Reiseveranstaltern bis zu den öffentlichen Verwaltern und Parkleitern, aber auch einfache Bürger und Bürgerinnen der Dolomiten und all jenen, die eine Geschichte oder Lebens- und Arbeitserfahrungen im Einklang mit den Werten zu berichten haben, die zur Anerkennung durch die UNESCO geführt haben. Natürlich finden auch die zahlreichen Aktivitäten der Stiftung in der Region ihren Platz.

Ein „Wir“, das alle einschließt und die Täler miteinander verbindet

Das Zielpublikum ist eher innerhalb als außerhalb des Welterbes angesiedelt: Es geht darum, die Protagonisten eines einzigartigen und einheitlichen, aber in Bezug auf seine administrativen, wirtschaftlichen, sozialen und sprachlichen Merkmale stark differenzierten Kontexts in einen ideellen und konkreten Dialog miteinander zu bringen. Das ungeschönte Hervorheben von Unterschieden, aber auch des Verbindenden kann der Schlüssel zu einem umfassenden und gemeinsamen Bewusstsein für das Leben in einer Welterbestätte sein. Ein bemerkenswertes Beispiel sind die Landwirte, die durch den Austausch über ihre Produkte, die Schwierigkeiten, auf die sie stoßen, und die Rolle, die sie in den verschiedenen Realitäten spielen, Anstöße für einen Dialog und ein gemeinsames Vorgehen finden – selbst in sehr differenzierten Kontexten. Das Gleiche gilt für Tourismusakteure: Die Vernetzung der verschiedenen Arten der Steuerung von Strömen kann beispielsweise ein Anreiz sein, um zu versuchen, Gegensätze oder Gemeinsamkeiten zu überwinden. Dies ist ein ehrgeiziges Ziel, das die Stiftung schon immer nach dem Bottom-up-Ansatz verfolgt hat: Schließlich ist die Erfahrung von Noi Dolomiti UNESCO nichts anderes als die Fortsetzung des partizipativen Prozesses, der zur Erarbeitung der Gemeinsamen Führungsstrategie geführt hat, mit anderen Mitteln.

Über die Realisierung der Kampagne

Die Idee zum Projekt Noi Dolomiti UNESCO hatte Journalist Giambattista Zampieri, der die Videos mit dem Rucksack auf der Schulter, einem Mikrofon in der Hand und einer einzigen Videokamera auch selbst realisiert. Die Herangehensweise ist journalistisch und gerade deshalb essentiell und direkt: Die märchenhaften Landschaften der Dolomiten bereichern das Gesamtbild der Sendung, aber im Mittelpunkt stehen immer die Geschichten derer, die sie bewohnen und sich täglich den Chancen, Schwierigkeiten und Herausforderungen des Lebens in der Höhe stellen.

Die fünf Staffeln:

Diese Aktivität ist seit 2021 Teil des Projekts „Aufwertung des Gebiets durch integrierte Verwaltungs- und Kommunikationsmaßnahmen des Dolomiten UNESCO-Welterbes“, das mit Unterstützung des Fonds für Anrainergemeinden durchgeführt wird.