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Gründungsmitglieder

Die neun Dolomiten-Teilgebiete | Marmolada

Beschreibung

Die Region der Marmolata, die Königin der Dolomiten, umfasst 2.208 Hektar und verteilt sich auf die Provinzen Belluno und Trient. Das System ist von unschätzbarem landschaftlichem Wert und umfasst die höchsten Gipfel der Region, darunter die Punta Penìa (3.343 m), der höchste Berg der UNESCO-Dolomiten.

Die Marmolata-Gruppe wird durch die Täler der Wildbäche Cordevole und Avisio von der Sella-Berggruppe abgegrenzt, im Süden setzen die Wildbäche Biois und San Pellegrino die Grenze, im Westen befinden sich die Cima di Costabella, die Berggruppe Monzoni und der Monte Vallaccia. Das System kann in eine südliche und in eine nördliche Berggruppe aufgeteilt werden: im Süden befinden sich die Cima Ombretta (2.983 m), der Sasso Vernale (3.054 m) und der Sasso di Valfredda (2.998 m), im Norden die Punta Penìa, die Punta Rocca (3.309 m), die Punta Serauta (3.218 m), der Gran Vernel (3.210 m) und der Piccolo Vernel (3.098 m); die Berge der nördlichen Gruppe sind höher als jene der südlichen.

Die Marmolata ist ein Berg der Gegensätze. An seinem Fuß ist das Massiv sanft gewellt und von Wiesen und Wäldern bedeckt, darüber erhebt sich jäh und wie aus dem Nichts das riesige, schwindelerregende Bergmassiv mit seinen hellem Kalksandsteinwänden und seinen atemberaubenden Hängen.
Der Nordhang ist vom größten Gletscher der Region bedeckt und reicht bis zu den Ufern des Fedaia-Sees, der beinahe vertikale Südhang, eine fast 1.000 Meter hohe, schwindelerregende Steilwand, erhebt sich über den Schutthalden des Ombretta-Tales.

Auf der Marmolata fand 1802 der erste Versuch einer Erstbesteigung in den Dolomiten statt; Don Giuseppe Terza, der Priester von Pieve di Livinallongo, versuchte den Berg mit vier Begleitern zu bezwingen und fand dabei in einer Felsspalte den Tod.

Von den Hängen der Marmolata erstreckt sich ein tiefer und beeindruckender Canyon ins Tal, der unter dem Namen Serrai di Sottoguda bekannt ist und den Skiort Malga Ciapèla mit der Ortschaft Sottoguda verbindet. Dieser ungefähr zwei Kilometer lange Weg war jahrzehntelang die einzige Verbindung zum Fedaiapass. Vor einigen Jahren wurde er als Naturschutzgebiet ausgewiesen und ist seitdem für den Verkehr gesperrt. Die vom Wildbach Pettorina gegrabene Klamm mit ihren hunderte Meter hohen Felswänden, die im Winter vereisen, ist ein idealer Klettergarten für Anhänger des Eiskletterns, die hier einige der schönsten Kletterwände der Alpen vorfinden.

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Barrierefreie Dolomiten: Entdecken Sie die Wanderwege

Geologie

Die Marmolata, aus Lebewesen entstanden, von Lava bedeckt

Das Berg-System der Marmolata erzählt uns eine lange, nur an wenigen Stellen unterbrochene Geschichte über die Entstehung des ersten dolomitischen Meeres, die Geburt einer Insel des triassischen Archipels bis hin zur kompletten Auffüllung des Meeres mit vulkanischem Produkten während des Ladiniums.

Die Marmolata ist ein wunderbares Beispiel für eine biogene, von Riffbauern vor Beginn der vulkanischen Aktivität aufgebaute Insel, an der an manchen Stellen noch der Übergang zwischen den Abschnitten organischen Ursprungs und den Tiefsee-Sedimenten erhalten geblieben ist. Dazwischen sind mächtige Schichten vulkanischen Ursprungs, vor allem Tuffstein und Asche, eingebettet, die im Verlauf der Ausbruchsaktivitäten des Mittel-Trias abgelagert wurden (die Untergruppen des Padòn, der Auta und der Monzoni).

Die Riffinsel wurde durch das aufsteigende Magma entlang der Magmagänge aufgespalten, von dem ausgestoßenen vulkanischen Material bedeckt und so entstanden Spalten, die für das Verständnis der Beziehung zwischen den Ablagerungen des Karbonatgesteins und der vulkanischen Ablagerungen sehr lehrreich sind. Die Abdeckung der fossilen Insel durch das vulkanische Material ist zusammen mit anderen Faktoren eine der Ursachen für die nicht erfolgte Dolomitisierung des Marmolata-Massivs (man spricht in der Tat vom Kalkstein der Marmolata) und somit auch für die sich daraus ergebende optimale Erhaltung der fossilen Fauna. Sehr interessant sind auch die vielsagenden Spuren der tektonischen Aktivitäten während der Trias (Triasschichtung) und der rezenteren Schichtungsereignisse, die zur Hebung der Alpen geführt haben.

Geomorphologie

Die Marmolata liegt direkt im Zentrum des UNESCO-Welterbes und wird auch als Königin der Dolomiten bezeichnet, da sie mit den 3.343 m Höhe der Punta Penia der höchste Berg der Dolomiten ist. Auf ihrer Nordflanke erstreckt sich der größte Gletscher der Dolomiten und somit ist die Marmolata besonders gut geeignet, um die Vergletscherung in allen ihren Formen zu untersuchen und um glaziologische und klimatologische Forschung zu betreiben.

Auch hier gibt es viele bemerkenswerte Beispiele verschiedenster Geländeformen, die durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Gesteinsformationen mit den häufigsten tektonischen Strukturen (Verwerfungen und Spalten) entstehen.

Die Marmolata, der Gran Vernel, die Cima Ombretta und die Cima Valfredda (Geltau-Spitze) formen ein isoliertes Kalksteinmassiv, das sich inmitten der Dolomiten mit steilen Flanken und überhängenden Wänden abrupt über die umgebende Landschaft erhebt. Die Marmolata-Gruppe erhebt sich über weniger steile Hänge, die in die weichen Gesteine des Ladiniums und des Mergels aus dem Anisium gegraben wurden. Das Profil des Massivs ist ausgesprochen asymmetrisch, mit vertikalen Wänden auf seiner Südseite, dem ein ausladendes und wenig geneigtes Hochplateau auf seiner Nordseite gegenüber steht. Dieser geologische Aufbau ist das Ergebnis der Hebung der Alpen und der damit verbundenen Auffaltung der Erdkruste, durch die die Gesteinsabfolge in Richtung Norden verschoben wurde (monoklinale Falte). Auch die Ausrichtung der wichtigsten Wände, Bergkämme und kleinen Täler im Inneren des Massivs (Contrin- und Ombrettatal) spiegelt die gitterartige Anordnung der Verwerfungen und Bruchlinien wider. Die beeindruckende Südwand wird von zahlreichen, zum Teil offenen Rissen durchzogen, die sich im Bereich vertikaler Verwerfungen oder sehr alter Bruchlinien, die von Magma des Ladiniums durchzogen werden, gebildet haben.

Der Marmolata-Gletscher hat maßgeblich zur Modellierung der Nordflanke des Massivs beigetragen. Der Marmolata-Gletscher ist ein Hängegletscher, dessen Nährgebiet bergwärts von den Felskämmen begrenzt wird und dessen Abschluss die beiden Gipfel der Punta Rocca (3.310 m) und der Punta Penia (3.344 m) bilden; zuweilen breitet sich der Gletscher bis zu den Kämmen aus und überragt die schwindelerregende Südwand mit eindrucksvollen Wechten. Der Gletscher schmilzt außergewöhnlich schnell: zu Beginn der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts bedeckte er noch eine Oberfläche von 305 Ha, 2006 nur mehr 170 Ha. Heute hat sich die Gletscherfront bis hinter die Gipfel des Sasso delle Undici und des Sasso delle Dodici zurückgezogen, die noch bis vor einigen Jahren die drei Sektoren (West-, Zentral- und Ostsektor des Gletschers) sehr klar voneinander abgegrenzt haben.

Einst vom Eis eingeschlossen, präsentieren sich diese Gipfel heute als sogenannte “Nunatakker“, schmale, langgestreckte Kalkpfeiler, deren Flanken weithin sichtbar vom Gletscherschliff gefurcht und glatt poliert wurden. Die vom Eis glatt geschliffenen Rundhöcker mit ihren charakteristischen Gletscherschliffen sind ebenfalls sehr häufig. Vielfältig sind die Spuren, die der Gletscher hinterlassen hat; das Ombretta-Tal ist ein wunderschönes Beispiel für ein glaziales Hängetal.

Die Kalkbänke (Kalkstein der Marmolata) weisen zahlreiche typische durch Karst- und Glazialerosion erzeugte Landschaftselemente, deren Häufigkeit talwärts zunimmt.

Dolomiti Project

Museen zwischen Natur und Kultur

Die Marmolata war einer der Schauplätze des Ersten Weltkriegs; hier trennten nur wenige hunderte Meter Eis und Fels die österreichischen und italienischen Stellungen voneinander. Auch heute kann man noch einige Tunnel, Unterschlüpfe und Laufgräben besuchen, die von den beiden Armeen vor fast 100 Jahren gebaut wurden. Im Inneren des Gletschers der Marmolata wurde sogar eine richtige Stadt, die sogenannte Gletscherstadt, errichtet; die Stadt besteht aus Tunneln, Lagerräumen, Küchen und Schlafräumen und erstreckte sich über ungefähr 12 Kilometer und bis zu 50 Meter Tiefe unter dem Eis.

Ausflügler und Besucher können die Punta Serauta mit der Marmolata-Seilbahn erreichen und bei der zweiten der insgesamt drei Haltestellen aussteigen, zu Fuß führt der Weg über den Vallone d’Antermoia zum Ziel. Dort kann man auf dem ehemaligen alpinen Schlachtfeld, der heute unter Denkmalschutz stehenden Zona Monumentale di Punta Serauta, einen Teil der von den damaligen Armeen in den Fels gehauenen Laufgräben und Verbindungswegen beschreiten. In den letzten Jahrzehnten wurde ein Teil der Schützengräben, Laufgräben und Tunnel aus den Jahren 1915 bis 1917 durch die Aufbauarbeit von Gebirgsjäger-Einheiten wieder zugänglich gemacht.

Die österreichische Stellung auf der V-Scharte kann über den Stollen Galleria Rosso oder über einen sehr exponierten Laufgraben mit Seilsicherung erreicht werden. Einfacher ist die Wanderung auf dem Steig, der entlang der italienischen Stellungen auf der Punta Sarauta verläuft; sie dauert ungefähr zwei Stunden, ist recht unbeschwerlich, doch nicht weniger eindrucksvoll. Der Steig ist recht schmal, jedoch gut markiert und an schwierigen Stellen durch Stahlseile gesichert. Der Kriegsweg, wie er auch genannt wird, verläuft entlang des südöstlichen Hanges der Punta Serauta und bietet die Möglichkeit, Laufgräben, den Beobachtungsposten, die Seilbahnstation und die in den Fels gehauenen Tunnel und Höhlen zu besichtigen, in denen der Kommandoposten und die Krankenstation untergebracht waren. Der anstrengendste Teil der Wanderung ist der letzte Abschnitt, der auf den Gebirgskamm und zum letzten Tunnel führt und der nicht ohne Klettergurt, Karabinerhaken und Seil begangen werden sollte.

Wenige hundert Meter von der Zona Monumentale von Punta Serauta entfernt befindet sich auf einer Meereshöhe von 2.950 m im Seilbahngebäude am Rande des Gletschers das Museum des Ersten Weltkrieges auf der Marmolata, das höchstgelegene Museum Europas. Ausgestellt werden Zeugnisse, Kriegsrelikte und Reste der Ausrüstungen der beiden Armeen an der Marmolata-Front. Die großen Panoramafenster bieten einen einmaligen Blick auf die ehemaligen italienischen und österreich-ungarischen Stellungen, von denen aus sich die Soldaten beider Seiten vor ungefähr einem Jahrhundert gegenseitig überwacht und bekämpft haben (www.museomarmoladagrandeguerra.com).

Auch auf dem Fedaiapass gibt es ein interessantes Museum, das dem Ersten Weltkrieg gewidmet ist. Es ist sehr einfach von der Belluneser Seite aus über die Rocca Pietore, von der Trentiner Seite aus über Canazei zu erreichen. Im Museum des Ersten Weltkriegs 1914-1918 sind zahlreiche Fundstücke aus der Gegend ausgestellt, die meist auf dem Gletscher gefunden wurden. Der Gletscherschwund der letzten Jahre bringt immer wieder Relikte aus den langen und harten Kriegsjahren in Eis und Fels ans Tageslicht.

Wanderwege und Exkursionen

Der Höhenweg

Durch die Gebirgsgruppe der Marmolata verläuft der Dolomiten-Höhenweg Nr. 2. Dieser Weg ist in 13 Etappen aufgeteilt und führt von Brixen nach Feltre; die Etappen bieten Übernachtungsmöglichkeiten in Berghütten und Biwaks. Der Höhenweg Nr. 2 ist auch als “Höhenweg der Sagen und Legenden” bekannt, da die außergewöhnlichen Landschaften und die beeindruckende Gebirgsatmosphäre seit jeher Hintergrund für zahlreiche Sagen und Legenden über übernatürliche Wesen und Gestalten waren.

Malga Ciapèla – Alba di Canazei

Dieser wunderschöne Wanderweg ist recht lang und weist einige schwierigere Abschnitte auf. Daher sollten er nur von erfahrenen Wanderern begangen werden; für Familien ist auf der Belluneser Seite nur der Abschnitt bis zur Falier-Hütte, auf der Trentiner Seite nur jener bis zur Contrin-Hütte geeignet.

Der Weg beginnt am Campingplatz in Malga Ciapèla; von dort aus folgt man dem Weg Nr. 610, ein Maultierpfad, der hinauf in die Valle Ombretta mit ihren Weiden und Almen führt. Von hier aus folgt man dem Weg, der das Tal quert und von der Südwand der Marmolata dominiert wird, bis man nach einem kurzen Anstieg die Falier-Hütte erreicht. Nach der Hütte quert man ein steiles Schuttfeld mit einigen schwierigeren Abschnitten, danach geht es weiter in Richtung Ombretta-Pass bis zum Biwak Dal Bianco. Von dort beginnt der Abstieg; nach der Forcella Marmolata verläuft der Weg weiter entlang der Val Rosaria (Weg Nr. 606) bis zur Contrin-Hütte. Hier folgt man dem Maultierpfad Nr. 602 bis zur Hütte Baita Locia Contrin und weiter nach Alba di Canazei.

Malga-Ciapela – Franzedas – Forca Rossa

Dieser Weg verläuft auf dem weniger bekannten, aber nicht weniger eindrucksvollen Hang der Marmolata. Von Malga Ciapèla aus wandert man zum am weitesten östlich liegenden Abschnitt des Systems, der Forca Rossa. Dieser Pass verbindet das Bergmassiv der Marmolata mit dem Passo San Pellegrino. Auch dieser Pass war im Ersten Weltkrieg von hoher strategischer Bedeutung, da er die Hauptverbindungsstraße zwischen Malga Ciapèla und dem Passo San Pellegrino war.

Von Malga Ciapèla aus erreicht man den gleichnamigen Campingplatz, auf dem man das Auto stehen lassen kann; von hier aus führt ein Maultierpfad zur Falier-Hütte. Nach wenigen Kurven erreicht man eine Weggabelung und biegt links in Richtung der Valle di Franzedas (Weg 689) ab. Es geht auf einem kurvenreichen Weg weiter bis zu einer Alm und danach auf einem sehr steilen Pfad weiter bergauf. Eingebettet zwischen dem Col Becher und Piz Le Crane kann man schon die Forca Rossa sehen, während die Cime d’Auta das Tal linksseitig abschließen. Sobald man auf der Pass-Senke angekommen ist, folgt man an der Weggabelung dem Weg Nr. 694, ein breiter Militärpfad, der in kurzer Zeit zum Passo Forca Rossa führt.

Dolomitensagen

Die Marmolata, ihr Gletscher, ihre Farben und majestätischen Gipfel haben über Jahrhunderte hinweg die Bewohner dieser Täler und die Reisenden, die sich in die Wälder und auf die Bergpässe gewagt haben, zu vielen Sagen inspiriert.

So sind Sagen und Legenden entstanden, die in einigen Fällen natürliche Erscheinungen oder besondere Felsformen erklären. Die Sage von Conturina wird seit uralten Zeiten von den Einwohnern der Dolomiten überliefert und ist eine der vielen Erzählungen der Dolomiten, die vom Journalisten und Gelehrten Karl Felix Wolff gesammelt und in seinem Werk “Dolomitensagen” veröffentlicht wurden.

Die Sage von Conturina

Conturina war ein wunderschönes Mädchen, das zusammen mit seiner Stiefmutter und zwei Stiefschwestern in einem Schloss lebte. Die jungen Edelleute und Ritter, die zum Schloss der reichen Stiefmutter kamen, würdigten die beiden Stiefschwestern keines Blickes, sondern hatten nur Augen für Conturina. Daraufhin verbot ihr die Stiefmutter, je wieder in Anwesenheit von Gästen ein Wort zu sprechen und sagte zu jedem, Conturina sei stumm und dumm. Doch Conturinas Schönheit lockte weiterhin aus Nah und Fern Bewunderer an, und so verbot ihr die Stiefmutter auch, sich zu bewegen. Somit konnte sie den Gästen erzählen, ihre Stieftochter sei stumm, dumm und gelähmt. Trotzdem ließ der Ansturm der Verehrer für Conturina nicht nach, was die Stiefmutter zur Weißglut brachte. Sie bat eine Hexe um Hilfe und Conturina wurde in Stein verwandelt. Doch auch die Statue hatte mehr Verehrer als die beiden Stiefschwestern, was die Stiefmutter dazu bewog, das versteinerte Mädchen auf den Felsen über den Ombrettapass in der Marmolata-Gruppe zu verbannen. Die Diener befestigten die “Statue” am Felsen und verließen Conturina. Über Jahre dachte niemand mehr an das junge schöne Mädchen. Lediglich die Hirten des Ombrettatales erzählten sich Geschichten über die Gesänge einer Frau, die zwischen den Felsen erklangen. Eines Nachts hörte ein Wachposten den Gesang und verstand, was vor sich ging. Er sprach das Mädchen an und versprach ihr, bis zum Morgengrauen bei ihr zu sein, um sie zu befreien. Aber es war bereits zu spät. Conturina erklärte ihm, dass man den Zauber während der ersten sieben Jahre noch hätte brechen können, aber mit Ablauf des siebten Jahres war sie für immer und ewig verzaubert worden. Auch heute behauptet noch manch ein Wanderer, vor allem in den Abendstunden im Ombretta-Tal die traurigen Gesänge der unglücklichen Conturina gehört zu haben.

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